Elon Musk hat aktuelle Informationen zu Teslas zukünftigen Produkten Cybercab und Optimus bekannt gegeben. Die Produktion des Cybercabs soll im April beginnen, während der Optimus-Roboter erst in einigen Jahren eine wesentliche Rolle spielen wird. Zudem äußerte sich Musk zu angeblichen Short-Verkäufen von Tesla-Aktien.
Wichtige Erkenntnisse
- Die Cybercab-Produktion startet im April 2026.
- Der Optimus-Roboter soll ab 2027 transformative Wirkung zeigen.
- Musk behauptet, Jeffrey Epstein habe Tesla-Aktien geshortet.
- Tesla plant eine Produktionskapazität von 1 Million Optimus-Robotern pro Jahr.
- Die Aktienkurse von Tesla zeigten zuletzt eine gemischte Entwicklung.
Cybercab: Start der Produktion ohne Pedale und Lenkrad
Tesla-CEO Elon Musk bestätigte kürzlich auf X, dass die Produktion des Cybercabs im April 2026 anlaufen wird. Dieses zweisitzige Fahrzeug wird weder Pedale noch ein Lenkrad besitzen. Dies unterstreicht Teslas Vision eines vollständig autonomen Transportmittels für die Zukunft.
Die anfängliche Produktionsrate wird laut Musk sehr langsam sein, soll aber letztendlich ein sehr hohes Volumen erreichen. Bereits Ende Januar, während des Berichts zum vierten Quartal, kündigte Tesla an, die Cybercab-Produktion in der ersten Hälfte des Jahres 2026 hochzufahren. Das Produkt befindet sich derzeit in der Werkzeugphase, ähnlich wie der Tesla Semi, der elektrische Langstrecken-Lkw des Unternehmens.
Fakten zum Cybercab
- Produktionsstart: April 2026
- Fahrzeugtyp: Zweisitzer
- Besonderheit: Keine Pedale, kein Lenkrad
- Aktueller Status: In der Werkzeugphase
Optimus-Roboter: Langfristige Vision mit großer Wirkung
Der humanoide Roboter Optimus wird nach Musks Einschätzung erst in einigen Jahren einen massiven Einfluss haben. Er postete auf X, dass Optimus 2027 beginnen wird, Dinge zu transformieren, 2028 offensichtlich wird und bis 2029 einen massiven Einfluss haben soll. Diese Zeitlinie verschiebt die Erwartungen an den Roboter etwas nach hinten.
Tesla plant, im ersten Quartal 2026 die Gen 3-Version von Optimus vorzustellen. Diese Version wird erhebliche Upgrades gegenüber der Version 2.5 erhalten, einschließlich eines neuen Handdesigns. Die Vorbereitungen für die erste Produktionslinie laufen bereits, inklusive der Sicherstellung der Lieferkette. Der Produktionsstart ist für Ende 2026 geplant, mit einer angestrebten Kapazität von 1 Million Robotern pro Jahr.
„Optimus wird 2027 beginnen, Dinge zu transformieren, 2028 offensichtlich sein und bis 2029 einen massiven Einfluss haben.“ – Elon Musk
Interessanterweise wird Tesla die Produktionslinien für die Modelle S und X im Werk Fremont umrüsten, um dort Optimus-Roboter zu fertigen. Dies zeigt die strategische Bedeutung, die Tesla dem Roboterprojekt beimisst. Ende 2025 hatte Musk bereits angedeutet, dass trotz der Vorstellung des neuesten Optimus Anfang 2026 noch erhebliche Arbeiten an den Händen des Roboters notwendig sein würden.
Musk und Epstein: Vorwürfe wegen Short-Verkäufen
Neben den Produktankündigungen machte Elon Musk auch brisante Behauptungen bezüglich Jeffrey Epstein. Musk behauptete auf X, Epstein habe angeblich mit Microsoft-Mitbegründer Bill Gates zusammengearbeitet, um Tesla-Aktien zu shorten. Dies geschah angeblich, nachdem Musk Epsteins E-Mails blockiert hatte.
Musk reagierte auf einen Screenshot einer angeblichen E-Mail von Epstein an ihn aus dem Jahr 2014, die nicht zugestellt wurde. Er erklärte, er habe Epstein „geghostet“, woraufhin Epstein „verärgert“ gewesen sei.
Hintergrund: Epstein-Dateien
Elon Musk hat wiederholt die vollständige Veröffentlichung der sogenannten Epstein-Dateien und die strafrechtliche Verfolgung der Beteiligten gefordert. Jüngste E-Mail-Veröffentlichungen zeigten, dass sowohl Elon Musk als auch sein Bruder und Tesla-Vorstandsmitglied Kimbal Musk wiederholt Kontakt zu Epstein hatten. E-Mails aus den Jahren 2012 und 2013 zeigen, dass Elon Musk sich bemühte, Epstein auf dessen Insel auf den US-amerikanischen Jungferninseln zu besuchen. Separate E-Mails belegen, dass Kimbal Musk und Epstein mehrere persönliche Korrespondenzen führten.
Kimbal Musk äußerte sich am 9. Februar auf X zu den jüngsten E-Mail-Funden. Er erklärte, dass er 2012 eine 30-jährige Frau zu daten begann, die er über einen Freund kennengelernt hatte. Epstein habe sie nicht vorgestellt. Kimbal Musk traf Epstein nur einmal tagsüber in dessen New Yorker Büro und nie wieder auf seiner Insel. Die vielen E-Mails von ihm an Epstein erklärte er damit, dass Epstein Abonnent eines Newsletters war, den Kimbal Musk alle paar Wochen an Tausende von Menschen verschickte.
Tesla-Aktie: Volatilität am Markt
Die Tesla-Aktie (TSLA) zeigte in jüngster Zeit eine volatile Entwicklung. Am Dienstag fiel sie auf bis zu 400,51 und schloss bei etwa 406,10, was einem Rückgang von rund 2,7% entspricht. In der Vorwoche hatte die Aktie noch um 1,5% zugelegt und bei 417,44 geschlossen.
Im Februar verzeichnete die Tesla-Aktie einen Rückgang von 3%, was den bisherigen Jahresverlust auf 7,2% erhöhte. Damit notiert sie unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Die Aktie versucht, eine neue Basis zu bilden, konsolidiert aber unter ihrer 50-Tage-Linie. Im Jahr 2025 blieb TSLA lange hinter dem breiteren Aktienmarkt zurück, erholte sich aber stark zum Jahresende und schloss leicht über 11% im Plus.
Aktienkennzahlen (Stand 17.02.2026)
- Composite Rating: 50 von 99
- Relative Strength Rating: 72
- EPS Rating: 37
Diese Kennzahlen spiegeln die aktuelle Marktposition und das Wachstumspotenzial des Unternehmens wider. Die Entwicklungen rund um Cybercab und Optimus werden voraussichtlich weiterhin einen erheblichen Einfluss auf die Bewertung der Tesla-Aktie haben.




