Ein potenzieller Käufer eines Toyota Tundra des Modelljahres 2024 erlebte eine unerwartete Wendung. Nach einer erfolgreichen Probefahrt und der Sicherung der Finanzierung erhielt er die Nachricht, dass der Motor des Lastwagens bei einer weiteren Testfahrt ausgefallen war. Das Fahrzeug hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 54.000 Meilen zurückgelegt.
Der Vorfall wirft Fragen zur Zuverlässigkeit moderner Fahrzeuge auf, insbesondere in Bezug auf die neuen Twin-Turbo-V6-Motoren, die in den aktuellen Tundra-Modellen verbaut sind.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Toyota Tundra 2024 erlitt nach einer Probefahrt einen Motorschaden bei 54.000 Meilen.
- Der Käufer hatte bereits die Finanzierung gesichert, bevor der Schaden bekannt wurde.
- Es gibt Hinweise auf bekannte Motorrückrufe für bestimmte Tundra-Modelljahre.
- Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung einer gründlichen Prüfung vor dem Kauf, auch bei renommierten Marken.
Unerwarteter Motorschaden nach Probefahrt
Der zukünftige Besitzer des Toyota Tundra Limited des Modelljahres 2024 hatte am Sonntag eine Testfahrt unternommen. Das Fahrzeug, das bereits 54.000 Meilen auf dem Tacho hatte, schien einwandfrei zu funktionieren. Begeistert von der Leistung und dem Zustand des Lastwagens leitete der Käufer am Montag die Finanzierung ein.
Die Euphorie währte jedoch nur kurz. Am Dienstag erhielt er eine Textnachricht vom Händler. Darin wurde ihm mitgeteilt, dass der Lastwagen von einem anderen Interessenten erneut probegefahren worden war und der Motor dabei einen katastrophalen Schaden erlitten hatte. Der Zeitpunkt des Vorfalls war für den Käufer besonders bitter, da der Kaufvertrag kurz vor dem Abschluss stand.
„Sonntag habe ich einen 2024 Limited probegefahren, Montag habe ich die Finanzierung für den Kauf des Trucks gesichert, Dienstag schickten sie mir eine SMS, dass jemand anderes ihn probegefahren hat und der Motor hochgegangen ist. Das kann man sich nicht ausdenken. 54.000 Meilen.“
Faktencheck: Toyota Tundra Motoren
Die aktuelle Generation des Toyota Tundra setzt auf turbogeladene V6-Motoren, einschließlich einer Hybridoption, anstelle der traditionellen V8-Antriebe. Diese Motoren sind für ihre Leistung und Effizienz bekannt, aber auch für ihre Komplexität.
- Motor: Twin-Turbo V6 (auch als Hybrid verfügbar)
- Produktionsort: USA
- Zielgruppe: Käufer, die Wert auf Zuverlässigkeit, Anhängelast und Wiederverkaufswert legen.
Rückrufe und bekannte Risiken
Die Meldung über den Motorschaden löste in Online-Foren eine rege Diskussion aus. Mehrere Besitzer wiesen darauf hin, dass bestimmte Modelljahre des Tundra bereits von bekannten Motorrückrufen betroffen sind. Dies deutet darauf hin, dass der aktuelle Vorfall möglicherweise kein Einzelfall ist, sondern auf ein bekanntes Problem hindeutet.
Ein Kommentator überprüfte die Fahrgestellnummer (VIN) des betroffenen Lastwagens und stellte fest, dass dieser auf der Rückrufliste stand. Zusätzlich gab es einen weiteren Rückruf bezüglich der Rücklichter. Diese Informationen verschieben die Perspektive von einem bloßen Pechfall hin zu einem bekannten Risiko, das in der Vergangenheit bereits identifiziert wurde.
Komplexität moderner Fahrzeugtechnik
Der Toyota Tundra ist ein robustes Fahrzeug, das für schwere Aufgaben konzipiert ist. Die neue Generation ist jedoch auch eine hochkomplexe Maschine, ausgestattet mit modernster Technologie. Diese Komplexität bringt auch eine höhere Anfälligkeit für technische Probleme mit sich, die zu Rückrufen führen können.
Rückrufe sind in der Automobilindustrie keine Seltenheit mehr, insbesondere in den frühen Jahren einer neuen Plattform. Sie sind Teil des Besitzes eines modernen Fahrzeugs geworden und erfordern eine genaue Beobachtung durch die Hersteller und die Besitzer.
Hintergrund: Die Bedeutung von Rückrufen
Fahrzeugrückrufe werden von Herstellern durchgeführt, um Sicherheitsmängel oder andere wichtige Probleme zu beheben, die nach der Markteinführung eines Modells entdeckt werden. Sie dienen dem Schutz der Verbraucher und der Aufrechterhaltung der Produktqualität. Die Nichtbeachtung von Rückrufen kann zu schwerwiegenden Schäden oder Unfällen führen.
Glück im Unglück für den Käufer
Obwohl der potenzielle Käufer seinen Wunsch-Truck verlor, entging er einem potenziellen finanziellen und logistischen Albtraum. Da der Schaden auftrat, während sich das Fahrzeug noch in den Händen des Händlers befand, musste der Käufer keine Abschleppkosten tragen oder sich mit Garantieansprüchen auseinandersetzen. Er wurde von der Last befreit, einen defekten Lastwagen in seiner Einfahrt stehen zu haben.
Dies ist weniger eine Geschichte über einen Motorschaden, als vielmehr über eine glückliche Fügung. Der Käufer verlor zwar einen Lastwagen, vermied aber eine Krise. Der Händler verlor einen Verkauf, behielt aber die Verantwortung. Dieser Vorfall erinnert daran, dass selbst vertrauenswürdige Marken und gut bewertete Fahrzeuge eine sorgfältige Prüfung verdienen, die über eine einzelne Probefahrt hinausgeht.
Die Wichtigkeit der Sorgfaltspflicht
Dieser Fall verdeutlicht, wie wichtig es ist, vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens – selbst eines relativ neuen Modells – eine umfassende Due Diligence durchzuführen. Dazu gehört nicht nur eine Probefahrt, sondern auch die Überprüfung der Fahrzeughistorie, bekannter Rückrufe und möglicher Serviceunterlagen. Manchmal ist das beste Geschäft das, das platzt, bevor die Papiere unterschrieben sind.
- Überprüfung der Fahrgestellnummer (VIN) auf Rückrufe.
- Anforderung der vollständigen Servicehistorie.
- Eventuell eine unabhängige Begutachtung durch einen Mechaniker.




