Die Polizei in Aurora setzt diese Woche zwei mobile Radarkameras ein. Dieses Programm soll die Geschwindigkeit auf den Straßen reduzieren und die Zahl schwerer Unfälle senken. Nach einer 30-tägigen Warnphase beginnen die Bußgelder ab dem 17. Dezember.
Wichtige Punkte
- Zwei mobile Radarkameras starten in Aurora.
- 30-tägige Warnperiode vor Bußgeldern ab 17. Dezember.
- Ziel ist die Reduzierung von Geschwindigkeitsüberschreitungen und schweren Unfällen.
- Fokus auf Wohngebiete, Schulzonen und Parkbereiche.
- Einnahmen fließen in Verkehrssicherheitsmaßnahmen.
Hintergrund der Initiative
Die Einführung der mobilen Geschwindigkeitskontrollen folgt einem Anstieg der Verkehrsunfälle in der Stadt. Im vergangenen Jahr gab es 7.561 Unfälle, bei denen 50 Menschen ums Leben kamen. Bisher wurden im Jahr 2025 bereits über 6.200 Unfälle und 47 Verkehrstote verzeichnet.
Leutnant Chris Amsler, Leiter der Verkehrsbehörde, betont, dass überhöhte Geschwindigkeit einer der Hauptfaktoren für tödliche Unfälle ist. Er ist überzeugt, dass Bußgelder das Fahrverhalten positiv beeinflussen.
"Wir erwarten, dass das Programm zur Geschwindigkeitsüberwachung sicherere Fahrgewohnheiten fördert, besonders in der Nähe von Schulen, Parks und dicht besiedelten Wohngebieten", so Leutnant Amsler.
Fakten zur Verkehrssicherheit
- 7.561 Unfälle im letzten Jahr in Aurora.
- 50 Verkehrstote im letzten Jahr.
- 6.200+ Unfälle bisher im Jahr 2025.
- 47 Verkehrstote bisher im Jahr 2025.
Einsatzorte und rechtliche Rahmenbedingungen
Gemäß den staatlichen Vorschriften dürfen Radarkameras nur in bestimmten Bereichen eingesetzt werden. Dazu gehören Wohngebiete mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 55 km/h oder weniger, Schulzonen, Straßen an städtischen Parks und ausgewiesene Baustellen.
Die Kameras werden regelmäßig an neue Standorte verlegt. Die Auswahl der Orte erfolgt auf Basis von Unfallstatistiken, Verkehrssicherheitsrisiken und Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Jede Überwachungszone wird durch entsprechende Schilder gekennzeichnet, wie es das Gesetz vorschreibt.
Rechtliche Grundlagen
Die Nutzung von Radarkameras ist gesetzlich streng geregelt. Die Stadt Aurora hat diese Maßnahmen bereits im Juli 2022 genehmigt, nachdem die Unfallzahlen über Jahre hinweg gestiegen waren.
Bußgelder und deren Verwendung
Die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind festgelegt: Standardverstöße kosten 40 US-Dollar, in Schulzonen sind es 80 US-Dollar. Wer mehr als 40 km/h zu schnell fährt, erhält zusätzlich eine gerichtliche Vorladung.
Wichtig ist, dass diese Verstöße keine Punkte im staatlichen Führerscheinregister nach sich ziehen. Einsprüche gegen Bußgelder werden über das Aurora Parking and Traffic Bureau bearbeitet.
Die Einnahmen aus den Bußgeldern decken zunächst die Programmkosten. Überschüssige Gelder fließen in Projekte zur Verkehrsberuhigung in den Stadtteilen. Dies soll die Verkehrssicherheit langfristig verbessern.
Neue gesetzliche Flexibilität
Ein neues staatliches Gesetz gibt der Polizei mehr Flexibilität bei der Ausstellung von Bußgeldern. Dazu gehört die Möglichkeit, diese per Post zu versenden und dafür mehr Zeit zu haben. Diese Änderung wird die Effizienz des mobilen Kameraprogramms steigern.
Bürgerbeteiligung und Zukunftsaussichten
Bürger können sich aktiv beteiligen, indem sie über Access Aurora unter AuroraGov.org/PhotoEnforcement mehr über das Programm erfahren oder Vorschläge für Überwachungsstandorte einreichen. Dies fördert die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bürgern.
Die Polizei plant, Kameras auch an bereits überwachten Standorten erneut einzusetzen. Dies dient dazu, die langfristige Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen und zu sehen, ob sich das Fahrverhalten nachhaltig verbessert hat. Das Programm ist ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Aurora.




