Volkswagen präsentiert den ID.3 Neo als Nachfolger des beliebten Elektro-Hatchbacks. Das Fahrzeug erhält nicht nur ein neues Design, sondern auch umfangreiche Software-Updates. Diese Neuerungen verbessern das Fahrerlebnis und erweitern die Funktionalität des Elektroautos erheblich.
Die aktuelle Softwaregeneration, die nun auch in weiteren ID-Modellen wie dem ID.4 verfügbar ist, verspricht mehr Leistung und eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit. Besonders hervorzuheben ist die neue Vehicle-to-Load (V2L)-Funktion, die den ID.3 Neo zu einer mobilen Energiequelle macht.
Wichtige Neuerungen
- Neues Design und Name: ID.3 Neo
- Innovision Infotainment System mit aktueller Software
- Vehicle-to-Load (V2L) Funktion für externe Geräte
- Effizienterer APP 350 Antrieb in Einstiegsmodellen
- Digitale Schlüssel und App Store Integration
Ein frischer Auftritt für den ID.3
Der Volkswagen ID.3 wurde erstmals im Jahr 2020 als erstes Modell der rein elektrischen ID-Familie eingeführt. Jetzt erfährt der Elektro-Kompaktwagen eine umfassende Überarbeitung. Er erhält einen neuen Namen – ID.3 Neo – und ein aktualisiertes äußeres Erscheinungsbild. Diese Änderungen sollen das Fahrzeug moderner und attraktiver machen.
Neben dem Namen und dem Design stehen vor allem die technologischen Fortschritte im Mittelpunkt. Volkswagen hat die Software und das Infotainment-System grundlegend erneuert. Dies betrifft nicht nur den ID.3 Neo, sondern wird schrittweise auf weitere Modelle der ID-Reihe ausgeweitet.
Faktencheck: ID.3 Neo
- Einführung des ursprünglichen ID.3: 2020
- Premiere des ID.3 Neo: Mitte April
- Betroffene Modelle mit Software-Update: ID.3, ID.4, ID.5, ID.7
Revolutionäre Software und neue Funktionen
Das Herzstück der Neuerungen bildet das Innovision Infotainment System und die neueste Softwaregeneration von Volkswagen. Diese ist nicht nur im ID.3 Neo verfügbar, sondern auch in neuen ID.4, ID.5 und ID.7 Modellen integriert. Die verbesserte Software soll eine höhere Leistung und eine deutlich bessere Benutzererfahrung bieten.
„Die neue Softwaregeneration bringt mehr Leistung und ein noch besseres Kundenerlebnis in die ID-Modelle“, erklärte Kai Grünitz, Technikchef bei Volkswagen.
Diese Aussage unterstreicht das Engagement von Volkswagen, die digitale Ausstattung seiner Elektrofahrzeuge kontinuierlich zu verbessern. Kunden können sich auf schnellere Reaktionen, intuitivere Bedienung und neue digitale Dienste freuen.
Vehicle-to-Load: Der ID.3 als mobile Powerbank
Eine der spannendsten neuen Funktionen ist die Vehicle-to-Load (V2L)-Technologie. Alle neuen ID-Fahrzeuge sind nun serienmäßig damit ausgestattet. Diese Funktion ermöglicht es, Strom aus der Fahrzeugbatterie zu entnehmen, um externe elektrische Geräte zu versorgen.
Die Fahrzeuge verfügen über eine 230-V-Steckdose, die bis zu 3,6 kW Leistung aus der Batterie liefern kann. Das eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Man kann damit einen Elektrogrill, eine Kaffeemaschine, ein E-Bike oder sogar ein ganzes Campinglager mit Strom versorgen. Dies macht den ID.3 Neo zu einem vielseitigen Begleiter für Freizeitaktivitäten und Notfälle.
Effizienzsteigerung und erweiterte Reichweite
Auch unter der Haube gibt es Neuigkeiten. Die Einstiegsmodelle des ID.4 und ID.5 erhalten den neuen Antrieb „APP 350“. Dieses System liefert eine Leistung von 187 PS (140 kW). In Kombination mit einer neuen 58-kWh-LFP-Batterie ist dieser Antrieb effizienter als sein Vorgänger (APP 310).
Die verbesserte Effizienz führt zu einer erhöhten Reichweite. Der neue Antrieb ermöglicht eine zusätzliche WLTP-Reichweite von bis zu 40 Kilometern im Vergleich zur vorherigen Version. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Alltagstauglichkeit und Attraktivität der Elektrofahrzeuge weiter zu steigern.
Hintergrund: WLTP-Reichweite
WLTP steht für "Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure". Dies ist ein globaler, harmonisierter Testzyklus zur Bestimmung des Kraftstoffverbrauchs, der CO2-Emissionen und der Reichweite von Fahrzeugen. Er ist realistischer als frühere Testverfahren und gibt eine gute Vorstellung von der tatsächlichen Reichweite unter verschiedenen Fahrbedingungen.
Zukünftige Innovationen und digitale Dienste
Neben den genannten Updates führt Volkswagen weitere digitale Features ein. Dazu gehören ein neuer digitaler Schlüssel, der es ermöglicht, das Smartphone als Fahrzeugschlüssel zu nutzen. Auch ein integrierter App Store wird in den neuen ID-Fahrzeugen verfügbar sein, um das Angebot an digitalen Diensten zu erweitern.
Während die Updates für ID.3, ID.4 und ID.7 ausgerollt werden, plant Volkswagen bereits die Einführung einer neuen Reihe von Einstiegs-Elektrofahrzeugen. Den Anfang macht der ID. Polo, der im Frühjahr erwartet wird und ebenfalls mit der neuesten Technologie ausgestattet sein soll.
Kai Grünitz bestätigte, dass auch die Segmente der Klein- und Kompaktfahrzeuge – darunter der ID. Polo, ID. Polo GTI und ID. Cross – bald mit diesen Innovationen auf den Markt kommen werden. Dies zeigt Volkswagens langfristige Strategie, die neuesten Technologien in allen Fahrzeugklassen anzubieten und die Elektromobilität weiter voranzutreiben.
- Digitale Schlüssel: Smartphone ersetzt den physischen Schlüssel.
- App Store: Erweiterung der digitalen Funktionen und Dienste.
- Neue Einstiegsmodelle: ID. Polo, ID. Polo GTI, ID. Cross in Planung.




