Die Benzinpreise in den Vereinigten Staaten sind auf den niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren gefallen. Autofahrer im ganzen Land profitieren von günstigeren Kraftstoffkosten. Doch in einigen Regionen, darunter Pennsylvania, bleiben die Preise über dem nationalen Durchschnitt, was für Verbraucher dort weiterhin eine Belastung darstellt.
Wichtige Erkenntnisse
- Der landesweite Durchschnittspreis für Benzin liegt bei 2,83 US-Dollar pro Gallone.
- Dies ist der niedrigste Stand seit Dezember 2020.
- Pennsylvania gehört zu den zehn teuersten Bundesstaaten für Benzin.
- Hawaii führt die Liste der teuersten Bundesstaaten mit 4,43 US-Dollar pro Gallone an.
- Niedrigere Rohölpreise und ein erhöhtes Angebot tragen zu den Preissenkungen bei.
Nationale Entwicklung der Benzinpreise
Der durchschnittliche Preis für eine Gallone bleifreies Benzin ist in den USA in der letzten Woche um 2,4 Cent gesunken. Aktuell liegt der nationale Durchschnitt bei 2,83 US-Dollar. Dies markiert den niedrigsten Stand seit Dezember 2020, wie Analysen zeigen.
Diese Entwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Experten führen die Preissenkungen hauptsächlich auf günstigere Rohölpreise und ein allgemein höheres Angebot an Kraftstoff zurück. Das Jahr 2025 war bisher von einer bemerkenswerten Stabilität der nationalen Durchschnittspreise geprägt, mit nur wenigen Schwankungen und keinen drastischen Spitzen.
Faktencheck: Preisentwicklung
- Nationaler Durchschnitt: 2,83 US-Dollar pro Gallone.
- Vor einem Monat: 17,1 Cent höher.
- Vor einem Jahr: 19,2 Cent höher.
Regionale Unterschiede: Pennsylvania bleibt teuer
Trotz der landesweiten Entspannung bleibt die Situation für Autofahrer in bestimmten Bundesstaaten angespannt. Pennsylvania zählt weiterhin zu den zehn teuersten Märkten für Benzin in den USA. Der durchschnittliche Preis im Bundesstaat liegt bei 3,05 US-Dollar pro Gallone, was deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegt.
Im Lehigh Valley, der Metropolregion Allentown-Bethlehem-Easton, ist der Durchschnittspreis für eine Gallone Normalbenzin leicht unter die 3,00-Dollar-Marke gefallen und liegt bei 2,99 US-Dollar. Dies ist immerhin günstiger als der Gesamtdurchschnitt Pennsylvanias. Vor einem Monat zahlten die Fahrer im Lehigh Valley noch durchschnittlich 3,18 US-Dollar pro Gallone, während der landesweite Durchschnitt in diesem Zeitraum bei 3,22 US-Dollar lag.
Die teuersten Bundesstaaten
Ein Blick auf die Preisliste der Bundesstaaten zeigt deutliche Unterschiede. Hawaii führt die Liste der teuersten Bundesstaaten mit einem Durchschnittspreis von 4,43 US-Dollar pro Gallone an. Es folgen Kalifornien und Washington mit ebenfalls hohen Preisen.
"Günstigere Rohölpreise und ein erhöhtes Angebot tragen zum Rückgang der Benzinpreise bei", so eine aktuelle Mitteilung von AAA.
Hintergrund: Rohöl und Angebot
Die globalen Rohölmärkte spielen eine entscheidende Rolle bei der Preisgestaltung an den Tankstellen. Wenn das Angebot an Rohöl die Nachfrage übersteigt oder geopolitische Faktoren die Förderkosten senken, führt dies oft zu fallenden Benzinpreisen. Ein stabiles Verhältnis von Angebot und Nachfrage trägt zu geringeren Schwankungen bei.
Ein detaillierter Blick auf die teuersten Märkte
Pennsylvania belegt im Ranking der teuersten Bundesstaaten den neunten Platz. Es teilt sich diesen Rang mit New York. Die Liste der Bundesstaaten mit den höchsten Benzinpreisen umfasst:
- Hawaii (4,43 US-Dollar)
- Kalifornien (4,27 US-Dollar)
- Washington (3,88 US-Dollar)
- Alaska (3,56 US-Dollar)
- Oregon (3,45 US-Dollar)
- Nevada (3,39 US-Dollar)
- District of Columbia (3,17 US-Dollar)
- Vermont (3,06 US-Dollar)
- Pennsylvania (3,05 US-Dollar)
- New York (3,05 US-Dollar)
Im Gegensatz dazu bietet Oklahoma derzeit das günstigste Benzin im Land an, mit einem Durchschnitt von nur 2,25 US-Dollar pro Gallone. Diese Preisspanne von über zwei US-Dollar zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bundesstaat unterstreicht die regionalen Unterschiede im Kraftstoffmarkt der USA.
Ausblick für die Verbraucher
Für die meisten amerikanischen Verbraucher sind die sinkenden Benzinpreise eine willkommene Nachricht, besonders in Anbetracht der bevorstehenden Feiertage und Reisezeiten. Die Stabilität des nationalen Durchschnitts im Jahr 2025 gibt Anlass zur Hoffnung, dass Autofahrer auch weiterhin von moderaten Kraftstoffkosten profitieren können.
Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Rohölpreise und das Angebot in den kommenden Monaten entwickeln werden, um die langfristige Preisstabilität zu gewährleisten. Für Bewohner von Bundesstaaten wie Pennsylvania bleiben die Kosten für das Tanken jedoch weiterhin ein signifikanter Faktor im Haushaltsbudget.




