Ram wird den Namen Dakota für seinen neuen Midsize-Pickup-Truck wieder einführen. Dies bestätigte Tim Kuniskis, der Leiter der Stellantis-Marken in Nordamerika, bei einer Veranstaltung in Detroit. Die Entscheidung markiert Rams Rückkehr in das Midsize-Segment nach der Einstellung des Dodge/Ram Dakota im Jahr 2011.
Wichtige Erkenntnisse
- Ram belebt den Namen Dakota für seinen neuen Midsize-Truck wieder.
- Der neue Dakota wird voraussichtlich 2028 auf den Markt kommen.
- Produktion erfolgt im Werk Toledo, voraussichtlich auf einem Leiterrahmen.
- Es wird auch einen separaten Dakota für den südamerikanischen Markt geben.
- Ein neuer Full-Size-SUV von Ram ist ebenfalls bis 2028 geplant.
Die Rückkehr eines bekannten Namens
Die Wiedereinführung des Namens Dakota war eine erwartete Entscheidung. Seitdem Stellantis-CEO Antonio Filosa Anfang des Jahres einen Midsize-Truck für Ram bestätigte, gab es Spekulationen über den Namen. Kuniskis betonte die Logik hinter der Wahl.
„Ja, er wird Dakota heißen. Das ist doch selbstverständlich, oder? Warum sollte man ihn nicht Dakota nennen?“, sagte Tim Kuniskis.
Diese Strategie nutzt die Markenbekanntheit und Nostalgie, die mit dem ursprünglichen Dakota verbunden sind. Der neue Truck wird neben dem Jeep Gladiator im Werk Toledo gebaut. Dies ist Teil eines 13 Milliarden Dollar schweren Investitionsplans von Stellantis in den USA.
Technische Details und Markteinführung
Obwohl Ram noch keine detaillierten Spezifikationen bekannt gegeben hat, deuten die Produktionspläne auf ein Fahrzeug mit Leiterrahmen hin. Frühere Gerüchte über eine Unibody-Konstruktion scheinen sich damit nicht zu bestätigen. Der neue Dakota wird voraussichtlich nach den aktualisierten Jeep-Fahrzeugen auf den Markt kommen.
Fakten zum Ram Dakota
- Segment: Midsize Truck
- Plattform: Leiterrahmen
- Antrieb: EREV (Range Extender Hybrid) / noch nicht bekannt
- Geschätzte Ankunft: 2028
- Geschätzter Startpreis: Ab 30.000 US-Dollar
Es wird erwartet, dass der Dakota ähnliche Antriebsoptionen wie die neuen Jeep-Modelle bieten könnte, einschließlich eines Range-Extender-Hybridantriebs (EREV). Ursprüngliche Pläne für eine rein elektrische Version des Wrangler wurden angepasst, was eine Verbrenner-Option für den Dakota wahrscheinlicher macht.
Verwirrung um den Namen: Zwei Dakotas?
Eine Besonderheit ist die Existenz von zwei verschiedenen Midsize-Trucks unter dem Namen Dakota. Ram stellte Anfang des Jahres ein Dakota Nightfall Concept vor, das für den südamerikanischen Markt bestimmt ist. Dieses Modell, das Ähnlichkeiten mit dem Peugeot Landtrek aufweist, wird wahrscheinlich nicht in den USA angeboten werden.
Hintergrundinformationen
Der ursprüngliche Dodge Dakota wurde von 1987 bis 2011 produziert und war bekannt für seine Vielseitigkeit und Größe zwischen Full-Size- und Kompakt-Pickups. Die Wiedereinführung des Namens Dakota ist ein strategischer Schritt, um im stark umkämpften Midsize-Pickup-Markt wieder Fuß zu fassen, der von Modellen wie dem Toyota Tacoma dominiert wird.
Daher wird es zwei unterschiedliche Ram Midsize-Trucks mit demselben Namen geben, jedoch für verschiedene Märkte. Der für Nordamerika bestimmte Dakota wird eine eigenständige Entwicklung sein, die speziell auf die Anforderungen dieses Marktes zugeschnitten ist.
Preisgestaltung und Wettbewerb
Ram hat noch keine Preise für den neuen Dakota bekannt gegeben. Es ist jedoch zu erwarten, dass er unterhalb des Ram 1500 positioniert wird, dessen Basismodell derzeit bei 41.575 US-Dollar beginnt. Ein guter Anhaltspunkt für die Preisgestaltung könnte der 2026er Toyota Tacoma sein, dessen Basismodelle im Bereich von 30.000 US-Dollar beginnen und die oberen Ausstattungsvarianten in den 40.000ern liegen.
Der Midsize-Truck-Markt ist hart umkämpft. Mit dem neuen Dakota will Ram einen bedeutenden Anteil an diesem Segment gewinnen und sich gegen etablierte Konkurrenten behaupten. Die Kombination aus einem bekannten Namen, einer robusten Bauweise und potenziell modernen Antriebsoptionen soll dabei helfen.
Weitere Neuheiten von Ram
Neben dem Dakota plant Ram weitere Erweiterungen seiner Modellpalette. Bis 2028 soll ein neuer Full-Size-SUV auf den Markt kommen. Dieses Fahrzeug wird sich vom neuen Durango unterscheiden, der unter der Marke Dodge erscheinen wird. Der neue Ram SUV soll zusammen mit dem Jeep Grand Wagoneer im Werk Warren Truck Assembly gebaut werden.
Dies deutet darauf hin, dass der SUV ebenfalls eine Leiterrahmen-Plattform nutzen und möglicherweise den Range-Extender-Hybridantrieb des Grand Wagoneer teilen wird. Rams Strategie zielt darauf ab, die Präsenz in verschiedenen Fahrzeugsegmenten zu stärken und das Angebot für Kunden zu erweitern.




