Der Tesla Model Y hat sich im Jahr 2025 erneut als das meistverkaufte Elektroauto in Europa etabliert. Trotz intensiver Konkurrenz und Produktionsumstellungen übertraf das Modell alle anderen Elektrofahrzeuge deutlich. Diese Leistung unterstreicht die anhaltende Stärke des Model Y auf dem europäischen Markt.
Wichtige Erkenntnisse
- Der Tesla Model Y war 2025 das meistverkaufte Elektroauto in Europa mit 149.805 Zulassungen.
- Trotz eines Rückgangs der Zulassungen um 28% gegenüber dem Vorjahr hielt das Model Y seine Führungsposition.
- Volkswagen überholte Tesla als meistverkaufte EV-Marke in Europa, angetrieben durch Modelle wie den ID.7.
- Die Umstellung auf das aktualisierte Model Y und verstärkter Wettbewerb beeinflussten Teslas Gesamtverkaufszahlen.
- Die Umstellung auf ein reines Abonnementmodell für Full Self-Driving (FSD) könnte sich auf die Akzeptanz auswirken.
Model Y bleibt unangefochten an der Spitze
Im Jahr 2025 wurden in Europa 149.805 Einheiten des Tesla Model Y zugelassen. Diese Zahl positioniert das Model Y klar als Spitzenreiter unter allen Elektroautomodellen in der Region. Es verkaufte sich um mehr als 50.000 Einheiten besser als sein nächster Konkurrent.
Die Leistung des Model Y ist besonders bemerkenswert, da die Zulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 28% zurückgingen. Dieser Rückgang fiel mit der Umstellung auf das aktualisierte Model Y im ersten Quartal 2025 zusammen. Diese Umstellung beeinträchtigte vorübergehend die Produktion und Auslieferungen in mehreren Märkten.
Faktencheck: Teslas europäischer Erfolg
- 149.805: Zulassungen des Tesla Model Y in Europa 2025.
- 28%: Rückgang der Model Y-Zulassungen gegenüber 2024.
- > 50.000: Vorsprung des Model Y vor seinem nächsten Konkurrenten.
Der zweitplatzierte Skoda Elroq verzeichnete 93.870 Zulassungen, gefolgt vom Tesla Model 3 mit 85.393 Einheiten. Auch das Model 3 erlebte einen Rückgang von 24% im Vergleich zum Vorjahr. Der neue elektrische Renault 5 belegte mit 85.101 Zulassungen den vierten Platz.
Volkswagen überholt Tesla als Top-EV-Marke
Während das Model Y die einzelnen Modellrankings dominierte, überholte Volkswagen Tesla als die meistverkaufte Elektroautomarke in Europa im Jahr 2025. Volkswagen lieferte 274.278 Elektroautos in der Region aus, was einem Anstieg von 56% gegenüber 2024 entspricht. Ein Großteil dieses Wachstums wurde durch den Volkswagen ID.7 getragen.
Tesla verkaufte im Gegensatz dazu 236.357 Elektrofahrzeuge in Europa, was einem Rückgang von 27% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Laut JATO Dynamics steht Teslas "kleine und alternde Modellpalette einem harten Wettbewerb in Europa gegenüber, sowohl von traditionellen europäischen Autoherstellern als auch von einer wachsenden Zahl chinesischer Konkurrenten."
Hintergrund: Wettbewerbslandschaft
Der europäische Markt für Elektrofahrzeuge entwickelt sich rasant. Neue Modelle von etablierten Herstellern wie Skoda, Renault und Volkswagen sowie aufstrebende chinesische Marken drängen auf den Markt. Dies führt zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck und zwingt die Hersteller, ihre Strategien anzupassen und innovative Lösungen anzubieten.
Trotz dieser Herausforderungen und Verschiebungen auf Markenebene zeigt die deutliche Führung des Model Y, dass Teslas meistverkauftes Crossover weiterhin eine dominante Kraft in Europas sich schnell entwickelnder EV-Landschaft ist.
Zukunft des Full Self-Driving (FSD) Abonnements
Tesla steht kurz davor, die Kaufoption für sein Full Self-Driving (FSD)-Paket einzustellen. Ab dem 14. Februar wird FSD nur noch als Abonnement verfügbar sein. Dieser Schritt folgt einer Ankündigung von CEO Elon Musk im Januar, dass Tesla von der einmaligen Kaufoption abrücken würde.
Aktuell kostet die Kaufoption für FSD 8.000 US-Dollar, eine deutliche Reduzierung gegenüber dem früheren Preis von 15.000 US-Dollar. Das monatliche Abonnement liegt bei 99 US-Dollar, wobei spekuliert wird, dass dieser Preis mit fortschreitender Entwicklung steigen könnte.
„Die Umstellung auf eine reine Abonnementplattform hat ihre Vor- und Nachteile, und die Besitzer haben sich seit Musks Bestätigung des Wechsels mehr als deutlich dazu geäußert.“
Vor- und Nachteile des Abonnementmodells
- Vorteile:
- Niedrigere Einstiegshürde und potenziell höhere Akzeptanz.
- Finanziell vorteilhafter für viele Nutzer.
- Einfachere Übertragungen und Markenloyalität.
- Vorhersehbare wiederkehrende Einnahmen für Tesla.
- Zugang zu den neuesten Funktionen.
- Nachteile:
- Höhere Langzeitkosten für loyale/langjährige Besitzer.
- Kein echtes „Eigentum“ oder Dauerhaftigkeit.
- Risiko zukünftiger Preiserhöhungen oder sogar Deaktivierung.
- Wird als weniger wertvoll wahrgenommen.
- Auswirkungen auf den Wiederverkauf und den Gebrauchtmarkt.
Die Akzeptanzrate für FSD liegt derzeit bei etwa 12%. Elon Musk benötigt 10 Millionen aktive Full Self-Driving-Abonnements, um eine der Tranchen seines neuesten Vergütungspakets freizuschalten. Tesla wird voraussichtlich in den kommenden Wochen weitere Details zu seinen Plänen für die Abonnementplattform, einschließlich der Preisgestaltung, bekannt geben.
Elon Musk: Innovator und Unternehmensführer
Elon Musk wurde von Forbes auf Platz 1 der Liste der 250 größten Innovatoren Amerikas gesetzt. Diese Rangliste würdigt Musk als führende Kraft der modernen amerikanischen Innovation. Forbes beschreibt Innovation als den "Schmierstoff im Wirtschaftsmotor" und die Kraft, die Industrien transformiert und neue schafft.
Musk, 54 Jahre alt, ist laut Forbes "die einzige Person in der Geschichte, die fünf Unternehmen gegründet (oder aus dem Nichts aufgebaut) hat, von denen jedes eine Milliardenbewertung in einer anderen Branche aufweist." Zu diesen Unternehmen gehören Tesla, SpaceX, Neuralink, xAI und The Boring Company.
Musks Innovations-Imperium
- Tesla: Elektrofahrzeuge und Energiespeicher
- SpaceX: Raumfahrt und Satellitenkommunikation
- Neuralink: Gehirn-Computer-Schnittstellen
- xAI: Künstliche Intelligenz
- The Boring Company: Tunnelbau und Transportsysteme
Die Methodik von Forbes umfasste fast 1.000 Nominierungen. Eine Jury bewertete die Kandidaten nach Kreativität, Breite, Engagement, Disruption und kommerziellem Einfluss. Künstliche Intelligenz-Tools wie ChatGPT und Gemini wurden ebenfalls zur Bewertung herangezogen.
The Boring Company expandiert
The Boring Company von Elon Musk wurde für ein geplantes unterirdisches Transportsystem ausgewählt, das das Universal Orlando Resort und das neu eröffnete Universal Epic Universe verbinden soll. Der Tunnel soll die anhaltenden Verkehrsstaus rund um den International Drive entlasten.
Das Projekt wird als "punkt-zu-punkt innovatives Transportmittel" mit einer 25-jährigen Vereinbarung beschrieben. Die vorgeschlagenen Tunnel würden die bestehenden Parks von Universal direkt mit dem Epic Universe verbinden, das etwa drei Meilen vom Universal Orlando Resort entfernt liegt. Heute sind Busse die einzige direkte Verbindung zwischen den beiden Zielen.
Die Anforderungen an die Bieter waren streng. The Boring Company erfüllt diese Anforderungen, nicht zuletzt dank des Vegas Loop. Der Vegas Loop am Las Vegas Convention Center hat seit 2021 über zwei Millionen Passagiere in Tesla-Fahrzeugen durch unterirdische Tunnel befördert.
Anwohner äußerten sich begeistert über das Projekt. Mary Walters-Clark, eine Anwohnerin, erklärte: „Wir sind zu bestimmten Zeiten und Stunden sehr überlastet, und das würde sicherlich dazu beitragen, dass die Leute ihre Zeit nicht so genau planen müssen.“ Scott Heinz fügte hinzu: „Ich denke, es wäre eine neue Möglichkeit, die Verkehrsbelastung zu verringern und gut für Besucher gleichermaßen.“




