Stellantis wird ab Anfang 2026 das Tesla Supercharger Netzwerk für ausgewählte Elektrofahrzeuge (BEVs) nutzen. Diese strategische Entscheidung ermöglicht Kunden in Nordamerika, Japan und Südkorea den Zugang zu über 28.000 Tesla Superchargern. Es ist eine der größten Infrastrukturerweiterungen für Stellantis und soll die Ladeinfrastruktur für Marken wie Jeep und Dodge erheblich verbessern.
Wichtige Erkenntnisse
- Stellantis-Elektrofahrzeuge erhalten ab 2026 Zugang zum Tesla Supercharger Netzwerk.
- Über 28.000 Ladestationen stehen künftig in Nordamerika, Japan und Südkorea zur Verfügung.
- Die Integration umfasst Modelle wie den Jeep Wagoneer S und Dodge Charger Daytona.
- Tesla Supercharger gelten als zuverlässig und benutzerfreundlich.
- Die Maßnahme zielt darauf ab, die Reichweitenangst zu reduzieren und das Laden zu vereinfachen.
Stellantis öffnet sich dem NACS-Standard
Ab Anfang 2026 werden batterieelektrische Fahrzeuge von Stellantis, darunter der Jeep Wagoneer S und der Dodge Charger Daytona, Zugang zum Tesla Supercharger Netzwerk in Nordamerika erhalten. Diese Integration wird 2027 auf Japan und Südkorea ausgeweitet. Auch zukünftige Modelle wie der 2026er Jeep Recon werden kompatibel sein.
Stellantis betont, dass die Einführung des North American Charging System (NACS) die Wahlfreiheit der Kunden beim Laden erhöht. Die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur ist ein entscheidender Faktor für Käufer von Elektrofahrzeugen. Tausende von Hochgeschwindigkeitsstationen sollen die Reichweitenangst verringern und Langstreckenfahrten komfortabler machen.
Faktencheck
- 28.000+ Tesla Supercharger weltweit.
- 2026: Start der Integration in Nordamerika.
- 2027: Erweiterung auf Japan und Südkorea.
- 40% Zunahme der öffentlichen Verfügbarkeit von Tesla Superchargern in Großbritannien seit Ende 2024.
Teslas Supercharger Netzwerk bewährt sich
Der Schritt von Stellantis unterstreicht den Wert des Tesla Supercharger Systems. Es erhält konstant hohe Bewertungen für Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Eine Umfrage unter fast 4.000 BEV-Fahrern in Großbritannien, die von Zapmap durchgeführt wurde, kürte Tesla Supercharger zum zweiten Mal in Folge zum besten großen EV-Ladenetzwerk.
Die Studie bewertete die Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und das Zahlungserlebnis. Teslas britisches Netzwerk umfasst derzeit 1.115 offene Supercharger an 97 öffentlichen Standorten. Dies entspricht etwa 54% der gesamten Reichweite des Netzwerks und markiert eine Zunahme der öffentlichen Verfügbarkeit um 40% seit Ende 2024.
„Die Integration des NACS ist ein klares Signal, dass die Branche auf Interoperabilität setzt, um das Wachstum der Elektromobilität zu beschleunigen.“
Zapmap hob die im Vergleich zu anderen Schnellladeanbietern durchweg niedrigeren Preise des Supercharger Netzwerks hervor. Auch die hohe Betriebszeit und das optimierte Benutzererlebnis wurden gelobt. Diese Leistungsdaten bestätigen die Entscheidung von Stellantis, NACS in wichtigen Märkten zu integrieren.
Globaler Ausbau und neue Meilensteine
Tesla feierte kürzlich die Installation seines 75.000. Supercharger-Standorts weltweit. Dieser Meilenstein wurde in South Hobart, Tasmanien, erreicht. Der Standort verfügt über vier V4-Supercharger der nächsten Generation. Diese sind mit längeren Kabeln ausgestattet, um auch Nicht-Tesla-Fahrzeugen das schnelle Laden zu erleichtern.
Der Ausbau des Tesla Supercharger Netzwerks zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Nur fünf Monate zuvor, Ende Juni 2025, feierte Tesla seinen 70.000. Supercharger an einem Standort mit zwölf Ladepunkten in Burleson, Texas. Acht Monate davor wurde der 60.000. Supercharger in Enshu Morimachi, Japan, in Betrieb genommen.
Hintergrundinformationen
Die Elektromobilität gewinnt weltweit an Bedeutung. Eine zuverlässige und zugängliche Ladeinfrastruktur ist entscheidend für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Die Zusammenarbeit zwischen großen Automobilherstellern und Ladeinwerkanbietern wie Tesla kann diese Entwicklung maßgeblich vorantreiben. Die Vereinheitlichung der Ladestandards, wie durch die Einführung des NACS, vereinfacht den Übergang für Verbraucher.
V4 Supercharger und verbesserte Zugänglichkeit
Die neuen V4 Supercharger an Standorten wie South Hobart bieten auch vereinfachte Zahlungsoptionen. Dies steht im Einklang mit Teslas Bestreben, V4-Stationen einem breiteren Fahrerkreis zugänglich zu machen. Für EV-Besitzer in Tasmanien schließt die Installation eine wichtige regionale Lücke. Sie verbessert die Langstreckenabdeckung rund um Hobart und macht die Region für Reisende vom Festland attraktiver.
Ähnlich wie andere Jubiläums-Supercharger ist der 70.000. Ladepunkt in Glacier Blue lackiert. Der 50.000. in Kalifornien ist in einem leuchtenden Rot gehalten, und der 60.000. in Japan zeigt einzigartige, von Origami inspirierte Grafiken. Diese Details unterstreichen die Bedeutung, die Tesla seinen Ladestationen beimisst.
Zukunft der Ladeinfrastruktur
Die Partnerschaft zwischen Stellantis und Tesla ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer umfassenderen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Sie zeigt, dass die Branche zunehmend auf gemeinsame Standards und den Ausbau bewährter Netzwerke setzt. Dies kommt letztlich den Verbrauchern zugute, die sich auf ein größeres und zuverlässigeres Ladenetz verlassen können.
Die Integration des NACS durch Stellantis sowie die fortlaufende Expansion des Tesla Supercharger Netzwerks sind entscheidende Faktoren für die zukünftige Entwicklung der Elektromobilität. Sie tragen dazu bei, Barrieren abzubauen und den Übergang zu einer emissionsfreien Mobilität zu beschleunigen.




